Großes Blutbild & Blutuntersuchung in München
Ein großes Blutbild untersucht nicht einfach „alle Blutwerte“. Es besteht aus dem kleinen Blutbild plus Differentialblutbild und beurteilt vor allem die verschiedenen Blutzellreihen. Bei Müdigkeit, Infekten, Leistungsknick oder anderen Beschwerden können deshalb zusätzliche Laborwerte entscheidender sein als das große Blutbild allein.
In unserer Hausarztpraxis am Romanplatz in München führen wir Blutuntersuchungen gezielt nach medizinischer Fragestellung durch. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Laborwerte anzukreuzen, sondern die Untersuchung so zusammenzustellen, dass sie eine konkrete medizinische Frage beantworten kann.
Das große Blutbild besteht aus kleinem Blutbild + Differentialblutbild. Werte wie CRP, Ferritin, Schilddrüsen-, Leber- und Nierenwerte, Blutzucker oder Vitamine gehören nicht automatisch dazu.
Reguläre Blutabnahmen führen wir Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 10:30 Uhr durch. Wir empfehlen bei planbaren Untersuchungen möglichst eine nüchterne Blutabnahme am Vormittag. So erhalten wir gut vergleichbare Untersuchungsbedingungen und die Proben können anschließend zeitnah an unser Labor weitergegeben werden.
Welche Werte gehören zum großen Blutbild?
Ein großes Blutbild ist medizinisch eine klar definierte Laboruntersuchung. Es besteht aus dem kleinen Blutbild plus Differentialblutbild. Es ist deshalb nicht gleichbedeutend mit einer umfassenden Untersuchung aller Blutwerte.
| Laborwert | Was wird beurteilt? |
|---|---|
| Erythrozyten | Anzahl der roten Blutkörperchen. |
| Hämoglobin (Hb) | Roter Blutfarbstoff und wichtiger Parameter bei der Beurteilung einer möglichen Anämie. |
| Hämatokrit (Hkt) | Anteil der Blutzellen am gesamten Blutvolumen. |
| MCV | Durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen. |
| MCH | Durchschnittlicher Hämoglobingehalt eines roten Blutkörperchens. |
| MCHC | Durchschnittliche Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen. |
| Thrombozyten | Blutplättchen; sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. |
| Leukozyten | Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen. |
Was zeigt das Differentialblutbild?
Die Gesamtzahl der Leukozyten allein sagt noch nicht, welche Untergruppe verändert ist. Das Differentialblutbild kann deshalb zusätzliche Hinweise liefern, insbesondere wenn die weißen Blutkörperchen erhöht oder erniedrigt sind.
Neutrophile Granulozyten
Sie bilden den größten Anteil der weißen Blutkörperchen und spielen insbesondere bei der Abwehr von Bakterien und bei akuten Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle.
Lymphozyten
Lymphozyten gehören zur spezifischen Immunabwehr. Veränderungen können unter anderem im Rahmen verschiedener Infektionen auftreten.
Monozyten
Monozyten sind Teil der zellulären Immunabwehr und können beispielsweise bei Infekten oder entzündlichen Prozessen verändert sein.
Eosinophile
Eosinophile Granulozyten können unter anderem bei Allergien oder bestimmten parasitären Erkrankungen erhöht sein.
Basophile
Basophile machen normalerweise nur einen sehr kleinen Anteil der weißen Blutkörperchen aus. Veränderungen können bei bestimmten allergischen, entzündlichen oder hämatologischen Situationen auftreten.
Leukozyten richtig einordnen
Entscheidend sind nicht nur Gesamtzahl und Differentialblutbild, sondern auch Beschwerden, CRP, Verlauf und weitere Zellreihen.
Mehr dazu: Leukozyten erhöht oder erniedrigt
Großes Blutbild bedeutet nicht „alle Blutwerte“
Viele Menschen meinen mit „großem Blutbild“ umgangssprachlich eine möglichst umfassende Blutuntersuchung. Medizinisch bezeichnet der Begriff jedoch nur die Untersuchung der Blutzellreihen inklusive Differentialblutbild.
✓ Im großen Blutbild enthalten
✕ Nicht automatisch enthalten
Welche Laborwerte beantworten welche medizinische Frage?
Eine gute Blutuntersuchung besteht nicht aus möglichst vielen Einzelwerten. Sinnvoll ist eine Auswahl, die zur konkreten Fragestellung passt.
Blutbild
Erythrozyten, Hämoglobin, MCV, MCH, MCHC, Thrombozyten und Leukozyten.
Hilfreich unter anderem bei Anämie, Veränderungen der Zellreihen oder auffälligen Vorbefunden.
CRP & Leukozyten
CRP und Blutbild können bei Infekten oder entzündlichen Fragestellungen zusätzliche Informationen liefern.
Beide Werte müssen immer zusammen mit Beschwerden und Verlauf interpretiert werden.
Ferritin & Eisenstatus
Ferritin gibt Hinweise auf die Eisenspeicher. Ein Eisenmangel kann bereits bestehen, bevor das Hämoglobin absinkt.
TSH & weitere Werte
TSH gehört nicht zum Blutbild. Ob fT4, fT3 oder Antikörper zusätzlich sinnvoll sind, hängt von der konkreten Fragestellung ab.
Kreatinin, eGFR, Natrium, Kalium
Diese Werte können beispielsweise bei Nierenerkrankungen, Medikamentenkontrollen oder Veränderungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts wichtig sein.
GPT, GOT, GGT & weitere Werte
Leberwerte sind eigenständige Laborparameter und kein Bestandteil des großen Blutbildes.
Glukose & HbA1c
Der HbA1c gibt Hinweise auf die durchschnittliche Blutzuckersituation der vergangenen Wochen. Für den HbA1c muss man nicht nüchtern sein.
LDL, HDL & Triglyceride
Das Lipidprofil dient insbesondere der Beurteilung des kardiovaskulären Risikos und gehört nicht zum Blutbild.
B12, Folat, Vitamin D & weitere
Mikronährstoffe sollten nicht pauschal bestimmt werden, sondern dann, wenn Beschwerden, Ernährung, Vorerkrankungen oder andere Befunde eine entsprechende Fragestellung ergeben.
Welche Blutwerte können bei welchen Beschwerden sinnvoll sein?
Die sinnvollste Blutuntersuchung richtet sich nicht danach, wie viele Werte bestimmt werden, sondern danach, welche medizinische Frage beantwortet werden soll.
Müdigkeit & Erschöpfung
Ein Blutbild kann beispielsweise eine Anämie zeigen. Ein normales Blutbild schließt jedoch viele häufige Ursachen von Müdigkeit nicht aus.
- Blutbild
- Ferritin bzw. Eisenstatus
- Vitamin B12 und Folat bei entsprechender Fragestellung
- TSH
- Glukose bzw. HbA1c
- je nach Situation weitere Organ- oder Entzündungswerte
Infekt, Fieber & Entzündungsverdacht
Leukozyten, Differentialblutbild und CRP können bei der Einschätzung helfen. Kein einzelner Wert entscheidet jedoch allein darüber, ob beispielsweise ein Infekt viral oder bakteriell ist.
- Leukozyten
- Differentialblutbild
- CRP
- weitere Diagnostik abhängig von Beschwerden und Untersuchung
Verdacht auf Eisenmangel
Ein ausgeprägter Eisenmangel kann sich im Blutbild als Anämie zeigen. Ein Eisenmangel kann jedoch bereits vorher bestehen.
- Hämoglobin
- MCV und MCH
- Ferritin
- bei Bedarf weitere Parameter des Eisenstoffwechsels
Schilddrüsenbeschwerden
Die Schilddrüse wird durch ein großes Blutbild nicht untersucht. Zur grundlegenden Beurteilung wird häufig zunächst TSH bestimmt.
- TSH
- je nach Befund fT4
- weitere Werte oder Antikörper nur bei passender Fragestellung
Medikamente & Therapiekontrollen
Je nach Medikament können Kontrollen von Blutbild, Leber, Nierenfunktion oder Elektrolyten erforderlich sein.
- Blutbild
- Kreatinin / eGFR
- Leberwerte
- Natrium / Kalium
- gegebenenfalls Medikamentenspiegel
Auffälliger Vorbefund
Ein einzelner Wert wird häufig erst im Verlauf aussagekräftig. Deshalb kann der Vergleich mit älteren Laborwerten wichtiger sein als eine möglichst breite einmalige Untersuchung.
- gezielte Wiederholung des auffälligen Wertes
- passende Begleitwerte
- Vergleich mit Vorbefunden
- weitere Diagnostik abhängig vom Verlauf
Wann führen wir Blutabnahmen durch?
Reguläre Blutabnahmen führen wir in unserer Hausarztpraxis vormittags zwischen 08:00 und 10:30 Uhr durch. Bei planbaren Laboruntersuchungen empfehlen wir möglichst eine morgendliche und nüchterne Abnahme.
Reguläre Blutabnahme
08:00–10:30 Montag bis FreitagDieses Zeitfenster ermöglicht standardisierte Bedingungen und eine zeitnahe Weitergabe der Proben an unser Labor.
Hausarztpraxis am RomanplatzVergleichbare Bedingungen
Viele Laborwerte lassen sich besonders gut beurteilen, wenn Kontrolluntersuchungen unter möglichst ähnlichen Bedingungen stattfinden.
Morgendliche Abnahme
Bei verschiedenen Laborparametern spielen Tageszeit, Nahrungsaufnahme oder körperliche Aktivität eine Rolle. Eine standardisierte morgendliche Abnahme reduziert unnötige Einflussfaktoren.
Zeitnah ins Labor
Die am Vormittag gewonnenen Proben können anschließend mit dem Labortransport abgeholt und zeitnah weiterverarbeitet werden.
Muss ich zur Blutabnahme nüchtern kommen?
Für das kleine oder große Blutbild allein normalerweise nicht. Da bei einer Blutuntersuchung aber häufig weitere Werte mitbestimmt werden, empfehlen wir bei planbaren Laboruntersuchungen in unserer Praxis möglichst eine nüchterne Blutabnahme am Vormittag.
Dadurch müssen wir nicht erst im Nachhinein feststellen, dass für einen zusätzlich sinnvollen Parameter eine erneute Blutabnahme unter anderen Bedingungen erforderlich wäre. Außerdem lassen sich Verlaufskontrollen besser vergleichen, wenn die Untersuchungsbedingungen möglichst ähnlich sind.
Wasser trinken?
Ja. Wasser ist vor einer nüchternen Blutabnahme erlaubt und sinnvoll.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann zudem die venöse Blutabnahme erleichtern.
Kaffee vor der Blutabnahme?
Wenn eine nüchterne Blutabnahme geplant ist, empfehlen wir morgens keinen Kaffee – auch nicht schwarz.
Ebenso bitte keine Milch, keinen Zucker, Saft oder andere kalorienhaltige Getränke.
Medikamente einnehmen?
Medikamente bitte nicht eigenständig pausieren.
Bei bestimmten Medikamentenspiegeln, Schilddrüsenmedikamenten oder anderen speziellen Fragestellungen kann der Zeitpunkt der Einnahme für die Interpretation wichtig sein.
Wenn Sie unsicher sind, sollte die Einnahme vor der geplanten Untersuchung individuell geklärt werden.
Sport vor der Blutabnahme?
Intensive körperliche Belastung kann verschiedene Laborwerte vorübergehend beeinflussen.
Für eine planbare Verlaufskontrolle sind möglichst vergleichbare Bedingungen deshalb oft hilfreicher als eine Blutabnahme direkt nach starker körperlicher Belastung.
Für eine geplante Nüchternblutabnahme bedeutet das in der Regel: morgens vor der Untersuchung nichts essen und keine kalorienhaltigen Getränke zu sich nehmen. Wasser ist erlaubt.
Welche Blutwerte müssen nüchtern bestimmt werden?
Für viele moderne Laboruntersuchungen ist eine Nüchternabnahme nicht zwingend erforderlich. Bei bestimmten Fragestellungen ist sie jedoch weiterhin sinnvoll oder notwendig.
| Untersuchung | Nüchtern? | Einordnung |
|---|---|---|
| Kleines Blutbild | normalerweise nein | Nahrungsaufnahme ist für das eigentliche Blutbild in der Regel nicht entscheidend. |
| Großes Blutbild | normalerweise nein | Auch für das Differentialblutbild ist eine Nüchternabnahme grundsätzlich nicht erforderlich. |
| CRP | nein | Der Entzündungsparameter kann grundsätzlich unabhängig von einer Mahlzeit bestimmt werden. |
| HbA1c | nein | Der HbA1c bildet die längerfristige Blutzuckersituation ab und benötigt keine Nüchternphase. |
| Nüchternglukose | ja | Für eine gezielte Bestimmung der Nüchternglukose müssen definierte Nüchternbedingungen eingehalten werden. |
| TSH | grundsätzlich nein | Bei Verlaufskontrollen können Tageszeit und insbesondere die Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten für die Vergleichbarkeit relevant sein. |
| Ferritin | nicht grundsätzlich | Bei einer umfassenderen Untersuchung des Eisenstoffwechsels können standardisierte Abnahmebedingungen trotzdem sinnvoll sein. |
| Blutfette | häufig nicht zwingend | Viele Lipidprofile können heute auch nicht nüchtern beurteilt werden. Bei besonderen Fragestellungen, insbesondere auffälligen Triglyceriden, kann eine nüchterne Kontrolle sinnvoll sein. |
| Medikamentenspiegel | individuell | Entscheidend ist häufig weniger das Essen als der exakt definierte Abstand zur letzten Medikamenteneinnahme. |
So läuft die Blutuntersuchung bei uns ab
Gute Labordiagnostik beginnt nicht mit dem ersten Röhrchen, sondern mit der Frage, was eigentlich untersucht werden soll.
Fragestellung
Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Ernährung und vorhandene Vorbefunde bestimmen, welche Laborwerte sinnvoll sind.
Blutabnahme
Die reguläre venöse Blutabnahme erfolgt bei uns vormittags zwischen 08:00 und 10:30 Uhr.
Labortransport
Die gewonnenen Proben werden anschließend zeitnah an das externe Labor weitergegeben und dort analysiert.
Ärztliche Einordnung
Entscheidend ist nicht nur, ob ein Wert vom Referenzbereich abweicht, sondern ob die Veränderung medizinisch relevant ist und welche Konsequenz daraus entsteht.
Vorbefunde helfen oft mehr als zusätzliche Laborwerte
Besonders hilfreich sind ältere Laborbefunde. Ein einzelner Messwert ist häufig weniger aussagekräftig als seine Entwicklung über Monate oder Jahre.
Wenn vorhanden, bringen Sie deshalb gerne frühere Laborbefunde, relevante Arztbriefe und Ihre aktuelle Medikamentenliste mit.
Blutuntersuchungen am Nachmittag: Wann nutzen wir Schnelltests?
Reguläre Laborblutentnahmen führen wir am Vormittag durch. Bei akuten Beschwerden können wir jedoch auch später am Tag verschiedene Untersuchungen direkt in der Praxis als Point-of-Care-Testing (POCT) durchführen.
Dabei wird die Probe nicht erst für die reguläre Laboranalyse verschickt, sondern mit einem entsprechenden Analysesystem direkt vor Ort untersucht. Das Ergebnis steht dadurch häufig innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung und kann unmittelbar in die weitere Entscheidung einfließen.
Diagnostik direkt am Behandlungsort – insbesondere dann sinnvoll, wenn das Ergebnis für eine kurzfristige medizinische Entscheidung benötigt wird.
Akute Beschwerden
Bei akuten Erkrankungen kann eine schnelle Bestimmung einzelner Parameter sinnvoll sein, wenn das Ergebnis das weitere Vorgehen unmittelbar beeinflusst.
Schnelles Ergebnis
POCT-Untersuchungen werden direkt in der Praxis durchgeführt. Dadurch stehen ausgewählte Ergebnisse deutlich schneller zur Verfügung als bei einer regulären externen Laboranalyse.
Gezielte Untersuchung
Schnelltests ersetzen kein vollständiges Labor. Bestimmt werden gezielt diejenigen Parameter, die für die aktuelle Fragestellung benötigt werden.
Wenn eine POCT-Untersuchung medizinisch notwendig ist, kann sie Bestandteil der ärztlichen Akutdiagnostik sein.
Bestimmte Schnelltests oder zusätzliche Untersuchungen ohne entsprechende medizinische Indikation können Selbstzahlerleistungen (IGeL) sein. In diesem Fall informieren wir vor der Untersuchung über die entstehenden Kosten.
Was kostet eine Blutuntersuchung in München?
Die Kosten einer Blutuntersuchung hängen nicht davon ab, wie viele Röhrchen Blut abgenommen werden, sondern davon, welche Laborparameter bestimmt werden und aus welchem Grund die Untersuchung erfolgt.
Besteht eine medizinische Indikation – beispielsweise aufgrund von Beschwerden, auffälligen Vorbefunden, einer bestehenden Erkrankung oder einer notwendigen Therapiekontrolle – können die medizinisch erforderlichen Laboruntersuchungen bei gesetzlich Versicherten Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung sein.
Möchten Sie dagegen zusätzliche Werte ohne medizinische Indikation bestimmen lassen, können diese als Selbstzahlerleistung bzw. IGeL berechnet werden.
Wichtig zu wissen
Ein „großes Blutbild“ ist keine pauschale Komplettuntersuchung. Ferritin, Vitamin D, Schilddrüse, Leberwerte oder andere zusätzliche Parameter sind eigenständige Laboruntersuchungen.
Deshalb können sich die Kosten je nach gewünschter Untersuchung deutlich unterscheiden.
Gesetzliche Krankenkasse, Privatversicherung oder IGeL?
Medizinisch notwendige Untersuchung
Liegt eine medizinische Indikation vor, werden die für die konkrete Fragestellung notwendigen Laboruntersuchungen in der Regel im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung durchgeführt.
Entscheidend ist die medizinische Notwendigkeit, nicht der Wunsch nach einem möglichst umfangreichen Laborprofil.
Untersuchung auf eigenen Wunsch
Zusätzliche Laborwerte ohne medizinische Indikation können als individuelle Gesundheitsleistung berechnet werden.
Dazu können beispielsweise bestimmte Vitamin-, Spurenelement- oder Wunschuntersuchungen gehören.
Über entstehende Kosten informieren wir vor der Untersuchung.
Private Krankenversicherung
Bei privat Versicherten erfolgt die ärztliche und laborärztliche Abrechnung entsprechend der medizinischen Fragestellung nach GOÄ.
Welche Leistungen vom Versicherer erstattet werden, hängt vom individuellen Tarif ab.
Was kosten einzelne Blutwerte?
Bei Selbstzahleruntersuchungen setzt sich der Gesamtpreis aus den tatsächlich bestimmten Laborwerten und gegebenenfalls weiteren ärztlichen Leistungen zusammen.
Deshalb gibt es nicht den einen festen Preis für „eine Blutuntersuchung“. Ein kleines Blutbild, ein großes Blutbild oder beispielsweise eine zusätzliche Ferritin-, Vitamin-D- oder Schilddrüsenbestimmung sind unterschiedliche Leistungen.
| Untersuchung | Was wird beantwortet? | Kosten bei Selbstzahlern |
|---|---|---|
| Kleines Blutbild | Rote und weiße Blutkörperchen, Hämoglobin, Thrombozyten und Erythrozytenindizes. | Preis wird nach finaler GOÄ-Prüfung ergänzt |
| Differentialblutbild | Differenzierung der weißen Blutkörperchen in Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile. | Preis wird nach finaler GOÄ-Prüfung ergänzt |
| Großes Blutbild | Kleines Blutbild plus Differentialblutbild. | Preis wird nach finaler GOÄ-Prüfung ergänzt |
| CRP | Entzündungsparameter zur Einordnung akuter oder chronischer Entzündungsprozesse. | Preis wird ergänzt |
| Ferritin | Wichtiger Parameter zur Beurteilung der Eisenspeicher. | Preis wird ergänzt |
| TSH | Basisparameter zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion. | Preis wird ergänzt |
| Vitamin B12 | Untersuchung bei entsprechender klinischer Fragestellung oder Risikokonstellation. | Preis wird ergänzt |
| Vitamin D | Bestimmung des 25-OH-Vitamin-D-Spiegels bei entsprechender Fragestellung. | Preis wird ergänzt |
| HbA1c | Langfristige Beurteilung der Blutzuckersituation. | Preis wird ergänzt |
| Leberwerte | Je nach Fragestellung beispielsweise GPT, GOT, GGT, AP oder Bilirubin. | abhängig vom Umfang |
| Nierenwerte | Beispielsweise Kreatinin und daraus berechnete eGFR. | abhängig vom Umfang |
Die konkreten Eurobeträge sollten wir erst veröffentlichen, nachdem die aktuell verwendeten GOÄ- und Laborpositionen für eure Praxis final geprüft wurden.
Was bedeutet ein auffälliger Blutwert?
Ein Laborwert außerhalb des Referenzbereichs bedeutet nicht automatisch eine Erkrankung. Genauso bedeutet ein unauffälliger Einzelwert nicht, dass jede Erkrankung ausgeschlossen ist.
Entscheidend ist deshalb nicht nur die rote Markierung auf dem Laborzettel. Wir betrachten immer den Zusammenhang.
Höhe
Wie deutlich weicht der Wert vom Referenzbereich ab?
Verlauf
Ist die Veränderung neu oder bereits seit Jahren stabil?
Begleitwerte
Welche anderen Laborparameter sind gleichzeitig verändert?
Beschwerden
Passt der Laborbefund überhaupt zur klinischen Situation?
Konsequenz
Muss kontrolliert, weiter untersucht oder behandelt werden?
Hämoglobin erniedrigt + MCV und MCH erniedrigt + Ferritin erniedrigt
↓Diese Kombination ist wesentlich aussagekräftiger als ein einzelner leicht veränderter MCV-Wert.
Leukozyten erhöht + Neutrophile erhöht + CRP erhöht + Fieber
↓Die Einordnung unterscheidet sich deutlich von einer isolierten leichten Leukozytenerhöhung ohne Beschwerden.
MCV leicht erhöht + normales Hämoglobin + stabile Vorwerte
↓Eine solche Konstellation wird anders bewertet als eine neu aufgetretene makrozytäre Anämie.
Außerhalb des Normbereichs bedeutet nicht automatisch krank
Laborreferenzbereiche beschreiben Bereiche, in denen die meisten Werte einer definierten Vergleichsgruppe liegen. Sie sind keine starre Grenze zwischen gesund und krank.
Körperliche Belastung, Flüssigkeitshaushalt, Tageszeit, Ernährung, Medikamente oder ein kurzfristiger Infekt können einzelne Laborwerte beeinflussen.
Umgekehrt kann eine Erkrankung auch dann bestehen, wenn ein bestimmter Laborwert noch innerhalb seines Referenzbereichs liegt.
Fragen, die wir uns bei einem auffälligen Wert stellen
- Ist die Abweichung neu?
- Wie stark ist sie ausgeprägt?
- Gibt es passende Beschwerden?
- Sind andere Laborwerte ebenfalls verändert?
- Gibt es Medikamente oder andere plausible Auslöser?
- Ist eine Kontrollmessung erforderlich?
- Verändert der Befund tatsächlich das weitere Vorgehen?
Kann man Krebs im großen Blutbild erkennen?
Nicht zuverlässig – ein großes Blutbild ist kein allgemeiner Krebstest.Bestimmte Erkrankungen des blutbildenden Systems können deutliche Veränderungen von Leukozyten, Erythrozyten oder Thrombozyten verursachen.
Auch andere Erkrankungen können indirekt zu Blutbildveränderungen führen. Ein auffälliges Blutbild kann deshalb Anlass für weitere Diagnostik sein. Es kann aber nicht allein beweisen, dass eine Krebserkrankung besteht.
Wenn Beschwerden wie beispielsweise ungeklärter Gewichtsverlust, anhaltendes Fieber, ausgeprägter Nachtschweiß, tastbare Lymphknoten oder andere Warnzeichen bestehen, richtet sich die weitere Diagnostik nach dem gesamten klinischen Bild – nicht allein nach dem Blutbild.
Kann ein normales großes Blutbild Krankheiten ausschließen?
Nein. Ein unauffälliges großes Blutbild ist grundsätzlich erfreulich, kann aber zahlreiche Erkrankungen nicht ausschließen.
Eisenmangel
Ein Eisenmangel kann bereits bestehen, obwohl Hämoglobin und Blutbild noch normal sind. Deshalb kann bei entsprechender Fragestellung eine Ferritinbestimmung sinnvoll sein.
Schilddrüse
Schilddrüsenerkrankungen lassen sich nicht anhand eines normalen großen Blutbildes ausschließen. TSH ist eine eigenständige Laboruntersuchung.
Diabetes
Glukose und HbA1c gehören nicht zum großen Blutbild. Ein normales Blutbild sagt daher nichts darüber aus, ob eine Störung des Zuckerstoffwechsels besteht.
Leber & Niere
Auch Leber- und Nierenwerte sind eigenständige Laborparameter und werden durch ein normales Blutbild nicht ersetzt.
Vitaminmangel
Viele Vitamin- oder Mikronährstoffmängel verursachen nicht automatisch Veränderungen im großen Blutbild.
Andere Erkrankungen
Blutuntersuchungen sind nur ein Baustein der Diagnostik. Anamnese, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls Bildgebung oder andere Untersuchungen bleiben wichtig.
Mehr Laborwerte bedeuten nicht automatisch bessere Medizin
Eine gute Blutuntersuchung beantwortet eine konkrete medizinische Frage.
Deshalb betrachten wir vor der Auswahl der Laborwerte Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Ernährungsfaktoren und vorhandene Vorbefunde.
Nach der Untersuchung interessiert uns nicht nur, ob das Labor einen Wert rot markiert hat. Entscheidend ist, was dieser Wert im konkreten Zusammenhang bedeutet und ob sich daraus eine medizinische Konsequenz ergibt.
So lassen sich auf der einen Seite harmlose Zufallsbefunde und unnötige Untersuchungen vermeiden – und auf der anderen Seite relevante Veränderungen gezielt weiter abklären.
Dr. Gernot Brockmann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Hausarztpraxis am Romanplatz · München
Laborwerte im Detail
Auf dieser Seite geht es bewusst um die Blutuntersuchung als Ganzes. Für einzelne Laborwerte haben wir ausführliche eigene Ratgeber erstellt, in denen wir Normalbereiche, Ursachen auffälliger Werte, Begleitbefunde und sinnvolle nächste Schritte genauer erklären.
Erhöht, erniedrigt, Differentialblutbild, CRP und medizinische Einordnung.
Ratgeber öffnen → Rote Blutkörperchen MCV, MCH & MCHCErythrozytenindizes verstehen und Veränderungen bei Anämien einordnen.
Ratgeber öffnen → Entzündung CRPEntzündungswert, Verlauf, mögliche Ursachen und Grenzen der Aussagekraft.
Ratgeber öffnen → Eisenstoffwechsel Eisen & FerritinEisenmangel erkennen, Ferritin interpretieren und Anämie verstehen.
Ratgeber öffnen → Elektrolyte KaliumZu hoch, zu niedrig, mögliche Ursachen und medizinische Bedeutung.
Ratgeber öffnen → Organwerte LeberwerteGPT, GOT, GGT und weitere Leberparameter richtig einordnen.
Ratgeber öffnen → Schilddrüse TSH & MüdigkeitWann die Schilddrüse bei Müdigkeit eine Rolle spielen kann.
Ratgeber öffnen → Übersicht Blutwerte-LexikonAbkürzungen, Laborwerte und medizinische Begriffe schnell nachschlagen.
Übersicht öffnen →Blutuntersuchung & großes Blutbild: häufige Fragen
Viele Fragen rund um Blutabnahme und Labor wiederholen sich. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.
Was ist der Unterschied zwischen kleinem und großem Blutbild?
Das kleine Blutbild untersucht unter anderem Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit, MCV, MCH, MCHC, Thrombozyten und die Gesamtzahl der Leukozyten.
Beim großen Blutbild kommt zusätzlich das Differentialblutbild hinzu. Dabei werden die weißen Blutkörperchen unter anderem in Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile aufgeteilt.
Gehören CRP, Schilddrüse und Leberwerte zum großen Blutbild?
Nein. CRP, TSH, Leber- und Nierenwerte, Ferritin, Blutzucker, Cholesterin oder Vitamine sind eigenständige Laborparameter.
Sie werden zusätzlich bestimmt, wenn die medizinische Fragestellung dies sinnvoll macht.
Muss ich für ein großes Blutbild nüchtern sein?
Für das eigentliche kleine oder große Blutbild ist eine Nüchternabnahme normalerweise nicht erforderlich.
Da bei einer Blutuntersuchung häufig weitere Werte mitbestimmt werden und Verlaufskontrollen unter vergleichbaren Bedingungen sinnvoll sind, bevorzugen wir bei planbaren Untersuchungen eine morgendliche nüchterne Blutabnahme.
Wann kann ich am Romanplatz Blut abnehmen lassen?
Reguläre venöse Blutabnahmen führen wir Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 10:30 Uhr durch.
Dadurch können die Proben anschließend zeitnah mit dem Labortransport weitergegeben und verarbeitet werden.
Darf ich vor der Blutabnahme Wasser trinken?
Ja. Wasser ist auch vor einer nüchternen Blutabnahme erlaubt. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann die Blutabnahme sogar erleichtern.
Darf ich vor einer nüchternen Blutabnahme Kaffee trinken?
Wenn eine nüchterne Blutabnahme vereinbart wurde, empfehlen wir vorher keinen Kaffee – auch nicht schwarz. Ebenso sollten Milch, Zucker, Saft und andere kalorienhaltige Getränke vermieden werden.
Wasser ist erlaubt.
Soll ich meine Medikamente vor der Blutabnahme einnehmen?
Medikamente bitte nicht eigenständig absetzen.
Bei einzelnen Untersuchungen können Zeitpunkt und Abstand zur Medikamenteneinnahme entscheidend sein – beispielsweise bei bestimmten Medikamentenspiegeln oder speziellen hormonellen Fragestellungen.
Wie schnell sind die Ergebnisse einer Blutuntersuchung da?
Viele Routineparameter stehen häufig am selben oder folgenden Werktag zur Verfügung. Spezialuntersuchungen können länger dauern.
Bei akuten Fragestellungen können ausgewählte Parameter teilweise direkt in der Praxis mittels POCT bestimmt werden.
Kann man auch nachmittags Blut untersuchen?
Reguläre Laborblutentnahmen führen wir vormittags durch. Bei akuten Beschwerden können ausgewählte Laborparameter jedoch auch später am Tag direkt in der Praxis mittels Point-of-Care-Testing (POCT) bestimmt werden.
POCT ersetzt aber keine umfassende reguläre Laboranalyse.
Was kostet ein großes Blutbild beim Hausarzt?
Bei medizinischer Indikation können erforderliche Laboruntersuchungen bei gesetzlich Versicherten Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung sein.
Bei Wunschuntersuchungen ohne medizinische Indikation richten sich die Kosten nach den tatsächlich bestimmten Laborparametern und gegebenenfalls weiteren ärztlichen Leistungen.
Kann ich einfach ein großes Blutbild zur Vorsorge machen lassen?
Eine pauschal möglichst umfangreiche Blutuntersuchung ist nicht automatisch die sinnvollste Vorsorge.
Besser ist es, Laborwerte anhand von Alter, Risikofaktoren, Vorerkrankungen, Medikamenten, Beschwerden und dem jeweiligen Vorsorgekontext auszuwählen.
Welche Blutwerte sind bei Müdigkeit sinnvoll?
Das hängt von Vorgeschichte und Beschwerden ab. Ein Blutbild kann beispielsweise eine Anämie zeigen.
Zusätzlich können je nach Situation Ferritin beziehungsweise Eisenstatus, Vitamin B12, Folat, TSH, Glukose bzw. HbA1c, Entzündungswerte oder weitere Organparameter sinnvoll sein.
Erkennt man Eisenmangel im großen Blutbild?
Ein fortgeschrittener Eisenmangel kann zu typischen Veränderungen des Blutbildes führen. Ein Eisenmangel kann aber bereits bestehen, obwohl Hämoglobin und Blutbild noch unauffällig sind.
Deshalb ist bei entsprechender Fragestellung insbesondere die Bestimmung von Ferritin und gegebenenfalls weiterer Parameter des Eisenstoffwechsels wichtig.
Zeigt ein großes Blutbild eine Entzündung?
Veränderungen der Leukozyten und des Differentialblutbildes können Hinweise auf Infektionen oder entzündliche Prozesse geben. Das Blutbild ist jedoch kein allgemeiner Entzündungstest.
Häufig wird deshalb zusätzlich beispielsweise CRP bestimmt und zusammen mit Beschwerden, Untersuchung und Verlauf beurteilt.
Kann man Krebs im großen Blutbild erkennen?
Ein großes Blutbild ist kein allgemeiner Krebstest. Bestimmte Erkrankungen des blutbildenden Systems können deutliche Blutbildveränderungen verursachen, aber ein auffälliges Blutbild beweist keine Krebserkrankung.
Umgekehrt kann eine Krebserkrankung auch bei unauffälligem Blutbild vorliegen.
Ist ein einzelner auffälliger Blutwert schon bedenklich?
Nicht automatisch. Entscheidend sind Höhe der Abweichung, Verlauf, Beschwerden, Begleitwerte, Medikamente und mögliche vorübergehende Einflussfaktoren.
Manchmal genügt eine Kontrollmessung, manchmal sind weitere Untersuchungen sinnvoll und manchmal hat eine geringe Abweichung überhaupt keine medizinische Konsequenz.
Fachinformationen zu Blutbild und Labordiagnostik
Für medizinische Inhalte orientieren wir uns an etablierten Fachquellen und wissenschaftlicher Literatur. Referenzbereiche können sich je nach Labor, Messmethode, Alter und individueller Situation unterscheiden.
Fachübersicht zu Aufbau und Parametern des großen Blutbildes.
Externe Fachquelle ↗ DocCheck Flexikon DifferentialblutbildÜbersicht zu den verschiedenen Untergruppen der Leukozyten.
Externe Fachquelle ↗ PubMed · Review Interpretation of the full blood count in systemic diseaseÜbersicht zur klinischen Interpretation des Blutbildes im Zusammenhang mit Anamnese und medizinischer Fragestellung.
PubMed öffnen ↗ PubMed · Mayo Clinic Proceedings How to interpret and pursue an abnormal complete blood cell countStrukturierte Einordnung häufiger Auffälligkeiten im kompletten Blutbild.
PubMed öffnen ↗ PubMed · Consensus Statement Fasting is not routinely required for determination of a lipid profileEuropäisches Konsensuspapier zur nüchternen und nicht nüchternen Lipidbestimmung.
PubMed öffnen ↗ Gesundheitsinformation.de Laborwerte und UntersuchungenEvidenzbasierte Patienteninformationen des IQWiG zu medizinischen Untersuchungen.
Externe Patienteninformation ↗Blutuntersuchung direkt am Romanplatz
Die reguläre Blutabnahme erfolgt direkt in unserer Hausarztpraxis am Romanplatz in München.
Wenn bereits auffällige Laborwerte oder ältere Befunde vorliegen, bringen Sie diese gerne mit. Gerade bei Verlaufskontrollen kann die Entwicklung eines Wertes über längere Zeit wesentlich aussagekräftiger sein als eine einzelne Messung.
Montag bis Freitag
Die morgendliche Abnahme ermöglicht möglichst standardisierte Untersuchungsbedingungen und anschließend eine zeitnahe Weitergabe der Proben an das Labor.
Blutuntersuchung in München: nicht nur messen, sondern verstehen
Sie möchten einen Blutwert kontrollieren lassen, haben einen auffälligen Vorbefund oder möchten wissen, welche Laboruntersuchung bei Ihren Beschwerden sinnvoll ist?
Wir verbinden die Blutabnahme mit einer gezielten Auswahl der Laborparameter und der ärztlichen Einordnung der Ergebnisse. Denn entscheidend ist nicht die Zahl der bestimmten Werte, sondern welche medizinische Frage sie beantworten.
Medizinisch verantwortlich: Dr. Gernot Brockmann · Facharzt für Allgemeinmedizin · Hausarztpraxis am Romanplatz, München.