Mineralwasser Test Tabelle & Wasserberatung München

Hausarztpraxis am Romanplatz · München

Mineralwasser Test Tabelle 2025: Discounter, Lifestyle & Klassiker (inkl. Apollinaris & Selters)

„Wasser ist Wasser“ stimmt nur für die Flüssigkeit. Für den Körper zählen die Elektrolyte: Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium. Und genau hier unterscheiden sich Marken extrem – selbst wenn sie im Regal ähnlich wirken.

Unten findest du: München Top-20 (realistisch erhältlich), große Vergleichstabelle, plus Romanplatz-Logik: welches Wasser bei welchen Beschwerden, Sport/Hitze, Blutdruck, Krämpfe – und warum manche Wässer sich „wie ein Snack“ trinken.

Ärztliche Einordnung statt Marken-Mythos
Wir denken in „Mini-Laborwerten“: Was passt bei viel Schwitzen, Reflux, Krämpfen, Blutdruck – und wann sind echte Blutwerte (Na/K/Mg) sinnvoll? Wenn Beschwerden wiederkehren, ordnen wir das im Check-up (inkl. Labor) ein.
✅ unabhängig ✅ praxisnah ✅ Etikett-Logik
Mineralwasser Test Tabelle 2025 – Hausarztpraxis am Romanplatz München
Romanplatz-Tipp: Bei Eigenmarken kann die Quelle wechseln – darum ist das Analysefeld wichtiger als der Markenname.

Warum Wasserwerte überhaupt relevant sind

Die meisten Menschen trinken „nach Gewohnheit“. Der Unterschied entsteht, sobald du ein Ziel hast: Sport/Hitze, Krämpfe, Schwangerschaft, Blutdruck, „saurer Magen“ – dann wird Wasser zur Mineral-Entscheidung.

Romanplatz-Kurzlogik ProfilZielggf. Labor
  • Calcium: Knochen/Zähne – spannend bei wenig Milchprodukten.
  • Magnesium: Muskeln/Nerven – häufig ein Thema bei „krampfig/müde“ (aber: nicht jeder Krampf = Mg).
  • Kalium: wichtig, im Wasser oft klein – einzelne Wässer liefern merklich mehr.
  • Natrium: kann bei starkem Schwitzen/Hitze helfen – aber nicht „Standard“ bei Hypertonie.

Bei wiederkehrenden Symptomen: lieber Werte sauber prüfen (Na/K/Mg) statt „blind“ zu supplementieren. Blutwerte  ·  Check-up

Elektrolyte und Blutwerte – Natrium Kalium Magnesium in der Hausarztpraxis am Romanplatz
Wasser kann unterstützen – Diagnostik macht es sicher.

Welches Wasser bei welchen Beschwerden? (ärztlich & praxisnah)

Das ist der Romanplatz-Kern: Nicht „die Marke“ entscheidet, sondern das Profil. Wasser ist kein Medikament – aber im Alltag ein sinnvoller Hebel. Unten: Symptom → Zielwerte → Cave.

Reflux / Sodbrennen / Gastritis Hydrogencarbonat

Wenn „sauer“ im Vordergrund steht, kann hydrogencarbonatreiches Wasser Säure puffern (praktisch: weniger Brennen/„Säuregefühl“ bei manchen Patient:innen).

  • Zielwert: HCO₃⁻ ≥ 1000–1500 mg/l (ab hier wird es häufig relevant)
  • Praxis-Tipp: oft besser still oder „wenig Kohlensäure“ (CO₂ kann Druck/Blähgefühl triggern)
  • Cave: anhaltende Beschwerden gehören abgeklärt (H. pylori, Refluxkrankheit, Medikamente etc.)

Wenn du konkrete Markenbeispiele im Text willst: nur mit sauberer Quelle oder Etikett-Analyse (sonst ist es juristisch/inhaltlich riskant).

Träger Darm / Verstopfung Sulfat

Sulfatreiches Wasser kann bei manchen Menschen „anschiebend“ wirken – der Klassiker bei „zu träge“, ohne sofort zu Abführmitteln zu greifen.

  • Zielwert: SO₄²⁻ ≥ 200 mg/l (oft der Bereich, in dem man es merkt)
  • Praxis-Tipp: langsam starten (1 Glas/Tag) und Wirkung beobachten
  • Cave: nicht bei Durchfall, akuten Darminfekten, sehr empfindlichem Darm/Reizdarm-Schub

Wenn es neu ist, Gewichtsverlust/Blut/Alarmzeichen da sind: Diagnostik vor „Wassertherapie“.

Osteoporose / Knochen Calcium

Calciumreiches Wasser ist ein unterschätzter Alltagsbaustein – besonders wenn wenig Milchprodukte gegessen werden.

  • Zielwert: Calcium ≥ 150 mg/l („calciumhaltig“)
  • Praxis-Tipp: konstante Menge (z. B. 0,5–1,0 l/Tag) ist oft sinnvoller als „manchmal viel“
  • Cave: bei (bekannten) Calcium-Nierensteinen/Hyperkalziurie individuell abklären

Bonus-Romanplatz: In vielen Fällen lohnt zusätzlich ein Vitamin-D-Status.

Krämpfe / „Zucken“ / nervöse Unruhe Magnesium

Magnesiumreiches Wasser kann im Alltag helfen – aber: nicht jeder Krampf ist Magnesium (auch Natrium/Kalium, Training, Medikamente, Schlaf).

  • Zielwert: Magnesium ≥ 50 mg/l („magnesiumhaltig“)
  • Praxis-Tipp: besonders spannend bei viel Sport/Schwitzen oder häufiger Krampfneigung
  • Cave: bei Niereninsuffizienz vorsichtig; bei häufigen Beschwerden Mg/Na/K im Labor prüfen

Genau hier sind die „milden Wässer“ in der Praxis oft ein Thema – weil sie zwar hydratisieren, aber wenig beitragen.

Viel Sport / starkes Schwitzen / Hitze Natrium

Bei starkem Schwitzen geht vor allem Natrium verloren. Natriumreiches Wasser kann hier als Tool sinnvoll sein (statt nur „noch mehr Wasser“).

  • Zielwert: Natrium ≥ 200 mg/l („natriumhaltig“)
  • Praxis-Tipp: eher gezielt (Trainingstage/Hitze) statt dauerhaft
  • Cave: nicht als Standard bei Hypertonie/Herzinsuffizienz; Gesamtsalz/Ernährung mitdenken

Romanplatz-Realität: Bei „viel Wasser, viel Sport, wenig Salz“ sieht man häufiger grenzwertige Elektrolyte.

Niedrige Natriumwerte / Hyponatriämie-Risiko Ursache klären

Hier gilt: „Mehr Natrium trinken“ ist nicht automatisch die Lösung. Hyponatriämie ist eine Diagnose mit Ursachen, und die Therapie hängt am Kontext.

  • Kontexte: Diuretika, SIADH, exzessives Trinken, Ausdauer/Hitze, akute Infekte
  • Was Wasser kann: in passenden Fällen Teil der Strategie (aber nicht „selbst behandeln“)
  • Cave: Hyponatriämie kann gefährlich sein → gehört ärztlich eingeordnet und kontrolliert

Romanplatz-Ansatz: Ursache → Verlauf → dann Toolbox (Flüssigkeit, Salz, Medikation) sauber abstimmen.

Etikett in 20 Sekunden Mini-Spicker
  • Mg ≥ 50 → magnesiumhaltig
  • Ca ≥ 150 → calciumhaltig
  • Na ≥ 200 → natriumhaltig (Tool bei Hitze/Sport)
  • HCO₃⁻ ≥ 1000–1500 → oft puffernd (Reflux)
  • SO₄²⁻ ≥ 200 → eher „anschiebend“ (Darm)

Wenn du zu diesem Abschnitt konkrete Markenbeispiele (inkl. Zahlen) willst: dann brauchen wir dafür eine Quelle/Etikettwerte, weil HCO₃⁻ und Sulfat nicht in deiner Sparmedo-Ca/Mg/K/Na-Tabelle stecken.

Sieht man „Wasserwahl“ im Blutbild?

Ehrliche Antwort: Man kann aus einem einzelnen Blutbild nicht „beweisen“, welches Wasser jemand trinkt. Aber: In der Praxis sehen wir häufig Muster, bei denen Trinkgewohnheiten (Menge + Profil) eine Rolle mitspielen.

Praxis-Beobachtung (Romanplatz) Hypothese kein Automatismus

Wir haben sehr viele Patient:innen, bei denen Elektrolyte am unteren Rand liegen (oder grenzwertig schwanken). In der Sprechstunde zeigt sich dann oft: Es wird viel „mildes“ Wasser getrunken (Leitungswasser oder sehr mineralarmes Flaschenwasser), und zugleich gibt es Faktoren wie Schwitzen, Sport, Durchfall, Diuretika, Ernährungsumstellung oder Stress.

Wichtig: Das ist keine harte Statistik, sondern ein praxisnaher Eindruck: Ein großer Teil (gefühlt „über die Hälfte“) profitiert schon davon, das Trinkprofil einmal bewusst anzuschauen – bevor man reflexartig supplementiert.

Welche Werte schauen wir uns an?

  • Natrium (Na) und Kalium (K) (inkl. Kontext: Blutdruck, Medikamente, Nierenfunktion).
  • Magnesium (Mg) – bei Krämpfen, Müdigkeit, Herzstolpern (und ggf. Verlaufskontrolle).
  • Calcium (Ca) (ggf. Albumin-Korrektur / Vitamin-D-Status je Situation).

Wenn du das systematisch angehen willst: Check-up mit Elektrolyten & individueller Empfehlung.

Romanplatz-Logik: „Wasser ist ein Hebel – aber nie die ganze Geschichte“

Niedrige oder schwankende Elektrolyte entstehen oft multifaktoriell. Wasserprofil kann helfen, aber wir denken immer mit:

  • Schwitzen/Hitze/Training
  • Magen-Darm (Durchfall/Erbrechen)
  • Diuretika / Blutdruckmedikamente / PPI etc.
  • Ernährung (Salz, Protein, Kalium/Magnesium-Zufuhr)
  • Nierenfunktion

Genau deshalb ist „Etikett + Blutwerte“ so stark.

Der 0,5-l-Glas-Test: „Wenn ich’s nicht runterkippen kann…“

Als Alltagshinweis funktioniert das oft: Wenn du ein großes Glas (0,5 l) bei echtem Durst nicht in ein paar Zügen wegtrinken willst, ist das häufig ein Zeichen für ein kräftigeres Mineralprofil.

Warum das oft stimmt

  • Mundgefühl: mehr gelöste Ionen → „voller/schwerer“ im Geschmack.
  • Geschmack: Mineralien ändern die Wahrnehmung sofort (man nippt automatisch).
  • Magen: sehr gehaltvolle Profile „sättigen“ schneller – Trinktempo sinkt.

Filter, kein Labor: danach kommt immer der Etikett-Check.

Romanplatz-Praxis-Hack

Wenn du „dein“ Wasser suchst: Nimm 2 Kandidaten (mild + mineralreich), trink 3 Tage – und beobachte: Geschmack, Magen, Durstgefühl, „Krämpfe“. Dann entscheidet man sauber.

Bei Beschwerden, die bleiben: Sprechstunde.

München Top-20: 20 Wässer, die du hier realistisch bekommst (mit Zahlen)

Werte in mg/l (Ca/Mg/K/Na). Quelle: Sparmedo-Übersicht (siehe Quellen am Ende). Hinweis: „keine Angabe“ = im Datensatz nicht aufgeführt.

# Marke/Produkt Ca Mg K Na Romanplatz-Einordnung München-Hinweis
1St. Anna Heilwasser60483,612,9120sehr mineralreichsehr gut erhältlich
2Gerolsteiner Ursprung59016726223extrem mineralreich, Na höheroft, nicht überall
3Gerolsteiner Sprudel/Medium/Feinperlig34810811118starkes Allround-Profilüberall
4Staatl. Fachingen Still98,759,216,1564Natrium sehr hoch (Hitze/Sport), nicht Standard bei Hypertonieüberall
5Apollinaris3614314410Na hoch + mineralisch (gezielt, nicht „für jeden täglich“)häufig
6Selters Classic/Medium2953211115klassisch mineralisch, Na moderathäufig
7Franken Brunnen spritzig/medium28568,84,535,8magnesiumhaltig, kräftigsehr häufig
8Franken Brunnen sanft/naturelle132573,316,8magnesiumhaltig, natriumarmsehr häufig
9Vittel24042keine Angabe5,2Ca/Mg hoch, Na sehr niedrigsehr häufig
10Rosbacher Klassisch/Medium2241014,189Mg starkhäufig
11Rosbacher Naturell15873,22,964,9Mg hochhäufig
12Bad Vilbeler Urquelle spritzig/medium19427,214,6119Na moderathäufig
13San Pellegrino16649,5keine Angabe30moderat mineralischGastro/Handel
14Evian802616,5moderatüberall
15Volvic Naturelle128612sehr mild/mineralarmüberall
16Adelholzener70,9321,113,3niedrig Natrium, angenehm mineralischBayern-Klassiker
17K-Classic (Kaufland)93,521,93,415,2Alltag, natriumarmbundesweit
18Quellbrunn Aqua Select „Königsbrunnen“ (Aldi)45,1132,65,5leicht/mildbundesweit
19Krumbach Classic/Medium/Fein perlend88,322,42,28,8ausgewogenGetränkemarkt/Lieferung
20Gerolsteiner Naturell12544517moderat, natriumarmüberall

Tipp: Für „jeden Tag“ funktioniert oft ein ausgewogenes Profil. Für gezielte Ziele (Hitze/Sport) ist Natrium bewusst zu prüfen.

Geheimtipp: „sehr mineralreich“ ohne Luxuspreis

Preis korreliert nur schwach mit Mineralprofil. Der „Geheimtipp“ ist: Quelle statt Marke.

Geheimtipp sehr mineralreich Bayern

St. Anna Heilwasser

Ca 604 · Mg 83,6 · K 12,9 · Na 120 (mg/l)

Spürbar mineralisch. Für viele der perfekte „Wir wollen wirklich Mineralien“-Kandidat.

Romanplatz-Warnhinweis (fair & wichtig)

„Mineralreich“ ist nicht automatisch „besser für jeden“. Bei Hypertonie, Herz/Niere oder sehr salzsensiblen Personen sollte man natriumreiche Profile bewusst wählen (Apollinaris / Fachingen).

Wenn unsicher: einmal Elektrolyte + Nierenwerte checken lassen.

Eigenmarken (Discounter): sinnvoll – aber immer Etikett zuerst

Eigenmarken sind nicht automatisch „schlechter“. Der Punkt ist: Quelle/Profil kann wechseln – also Etikett lesen.

KauflandK-Classic

Ca 93,5 · Mg 21,9 · K 3,4 · Na 15,2 (mg/l)

Alltagstauglich, eher natriumarm.

AldiQuellbrunn Aqua Select „Königsbrunnen“ feinperlig

Ca 45,1 · Mg 13 · K 2,6 · Na 5,5 (mg/l)

Leicht/mild – gut als „neutraler Durstlöscher“.

Wenn du später die HCO₃⁻/Sulfat-Profile für Eigenmarken aufnehmen willst: dafür braucht es Etikettwerte oder eine Quelle, die diese Werte sauber ausweist.

Lifestyle-Wasser: Evian, Vittel, Volvic – drei völlig verschiedene Profile

Volvic Naturelle

Ca 12 · Mg 8 · K 6 · Na 12 (mg/l)

Sehr mild/mineralarm.

Evian

Ca 80 · Mg 26 · K 1 · Na 6,5 (mg/l)

Moderat.

Vittel

Ca 240 · Mg 42 · K keine Angabe · Na 5,2 (mg/l)

Ca/Mg hoch bei sehr niedrigem Natrium.

Romanplatz-Takeaway

„Teuer“ heißt nicht automatisch „mineralreich“. Entscheidend sind die vier Zahlen.

Münchner Klassiker: Franken Brunnen, Krumbach, Adelholzener

Franken Brunnen (spritzig/medium)

Ca 285 · Mg 68,8 · K 4,5 · Na 35,8 (mg/l)

Magnesiumhaltig.

Franken Brunnen (sanft/naturelle)

Ca 132 · Mg 57 · K 3,3 · Na 16,8 (mg/l)

Mg hoch + natriumarm.

Krumbach (Classic/Medium/Fein perlend)

Ca 88,3 · Mg 22,4 · K 2,2 · Na 8,8 (mg/l)

Ausgewogen.

Adelholzener

Ca 70,9 · Mg 32 · K 1,1 · Na 13,3 (mg/l)

Natriumarm, angenehm mineralisch.

Große Mineralwasser Test Tabelle 2025 – Ca · Mg · K · Na (mg/l)

Breite Vergleichsebene. Wenn du nur schnell entscheiden willst: München Top-20 oben.

MarkeCaMgKNa Einordnung (kurz)Typischer Einsatz
Apollinaris3614314410Na hoch + mineralischgezielt (Hitze/Sport), nicht Standard bei Hypertonie
Selters Classic/Medium2953211115klassisch mineralischAlltag, wenn man „mineralisch“ mag
St. Anna Heilwasser60483,612,9120sehr mineralreich„Mineral-Strategie“
Gerolsteiner Ursprung59016726223extrem mineralreichgezielt, nicht für jeden täglich
Gerolsteiner Sprudel/Medium/Feinperlig34810811118Allround starkAlltag + Sport (individuell)
Staatl. Fachingen Still98,759,216,1564Natrium sehr hochHitze/Sport
Franken Brunnen spritzig/medium28568,84,535,8Mg hochAlltag „spürbar“
Franken Brunnen sanft/naturelle132573,316,8Mg hoch, Na niedrigAlltag „rund“
Vittel24042keine Angabe5,2Ca/Mg hoch, Na sehr niedrigAlltag (Ca/Mg ohne Na)
Evian802616,5moderatAlltag
Volvic Naturelle128612sehr mildneutraler Durstlöscher
Adelholzener70,9321,113,3Na niedrigAlltag
K-Classic (Kaufland)93,521,93,415,2Eigenmarke solideAlltag
Quellbrunn Aqua Select (Aldi)45,1132,65,5Eigenmarke mildAlltag neutral

Wenn du willst, erweitere ich die große Tabelle weiter – aber nur mit Wässern, deren Werte in der Quelle sauber gelistet sind.

Etikett-Guide: In 20 Sekunden verstehen

Grenzwerteklar & praktisch
  • Calciumhaltig: ab 150 mg/l
  • Magnesiumhaltig: ab 50 mg/l
  • Natriumarm: ≤ 20 mg/l
  • Natriumhaltig: ab 200 mg/l

So kannst du jede Eigenmarke einordnen – selbst wenn die Quelle wechselt.

Etikett-Guide Mineralwasser – Calcium Magnesium Natrium Kalium verstehen
Etikett lesen = Kontrolle. Dann entscheidet dein Ziel.

Preis-Mythos: „Kasten unter 10 € (inkl. Pfand) = nicht mineralreich“

Klingt plausibel – ist aber unzuverlässig. Pfand, Logistik, Marke und Aktionen beeinflussen den Kistenpreis stärker als die Mineralien.

Romanplatz-Antwort

Du findest mineralreiche Profile auch ohne Luxuspreis – und du findest teure, sehr milde Wässer. Etikett schlägt Preis.

Praktische Alternative

  • „Mineralreich“: Mg ≥ 50 oder Ca ≥ 150
  • Sport/Hitze: Natrium bewusst (nicht automatisch)
  • Alltag: ausgewogen + du trinkst es gern

Wasser für spezielle Gruppen

  • Babys: Etikett „zur Säuglingsnahrung geeignet“ beachten; meist natriumarm bevorzugt.
  • Schwangere: Ca/Mg sinnvoll; bei Reflux oft still besser.
  • Ältere / Hyponatriämie-Risiko: nicht reflexartig „salzarm“ – individuell einordnen.
  • Hypertonie: Natrium bewusst wählen (Apollinaris/Fachingen nicht als Standard).
  • Herz/Niere: Trinkmenge + Profil bitte ärztlich abstimmen.
Mineralwasser Empfehlungen – Sport Schwangerschaft Babys Blutdruck – Hausarzt München Romanplatz
Spezialgruppen: Kontext + Etikett.

FAQ

Kann man aus dem Blutbild erkennen, ob jemand „mineralreich“ trinkt?

Nicht als „Beweis“ aus einem einzelnen Wert. Aber: Im Verlauf und im Kontext (Trinkmenge, Schwitzen, Medikamente, Ernährung, Nierenfunktion) kann ein sehr „mildes“ Trinkprofil durchaus mit niedrigen/unteren Elektrolyten zusammenpassen – und eine Anpassung ist oft ein einfacher, sinnvoller Schritt.

Ist Apollinaris „zu salzig“?

Apollinaris hat ein deutlich höheres Natriumprofil. Das kann bei Hitze/Sport sinnvoll sein, ist aber nicht als Standard bei Hypertonie gedacht.

Welches Wasser ist „das beste“ bei Reflux oder Verstopfung?

Schau nicht zuerst auf die Marke, sondern auf das Etikett: Reflux eher HCO₃⁻ hoch (häufig still), träger Darm eher Sulfat hoch (langsam starten). Wenn Beschwerden anhalten: bitte abklären.

Welche Marke ist der beste Allrounder?

Der beste Allrounder ist der, den du wirklich täglich gern trinkst. In der Top-20 findest du sowohl milde als auch mineralische Alltagsprofile.

Praxis-Logik:
Profil → Ziel → ggf. Wertecheck
Unabhängig:
keine Markenkooperationen · nur Zahlen & Kontext

Quellen (Zahlen & Grenzwerte)

Hinweis: Mineralstoffwerte können je nach Quelle/Abfüllung variieren. Bei Eigenmarken gilt besonders: Etikett ist immer der „Master“.

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