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Blutwerte erklärt: Tabelle, Abkürzungen und Bedeutung einfach verstehen

Blutwerte einfach erklärt: Diese Seite zeigt, was Hb, Leukozyten, Thrombozyten, CRP, Ferritin, Natrium, Kalium und andere Laborwerte bedeuten – mit Tabelle, Abkürzungen, Normalwerten und verständlicher Einordnung.

Blutwerte erklären – kurz zusammengefasst:

Hb steht für den roten Blutfarbstoff, Leukozyten für die Immunabwehr, Thrombozyten für die Blutstillung, CRP für Entzündungen und Ferritin für die Eisenspeicher. Genau diese wichtigsten Blutwerte werden hier einfach erklärt.

Viele Menschen suchen nach „Blutwerte erklärt“ oder „Blutwerte verstehen“, wenn sie einen Laborbefund vor sich haben und die einzelnen Kürzel schnell einordnen möchten. Genau dafür ist diese Seite gebaut: als gut verständliche Übersicht zu Blutwerten, Laborwerten, Abkürzungen, Normalwerten und der Bedeutung typischer Befunde.

Sie erfahren hier, was mit kleinem und großem Blutbild gemeint ist, welche Werte im Laborzettel häufig vorkommen und wie Parameter wie CRP, Kalium, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, Ferritin / Eisenstatus, Vitamin B12 oder Natrium hausärztlich eingeordnet werden.

Wichtig: Ein einzelner Laborwert erklärt selten allein den ganzen Befund. Entscheidend sind immer Referenzbereich, Beschwerden, Begleitwerte und der Verlauf.

Tipp: Wenn Sie einen Laborbefund vor sich haben, können Sie weiter unten direkt nach dem jeweiligen Kürzel suchen.

Praktischer Ablauf in der Praxis: Großes Blutbild in München – Ablauf & Einordnung

Blutwerte erklärt mit Tabelle, Abkürzungen und verständlicher Bedeutung
Blutwerte erklärt: vom Blutbild über Entzündungswerte bis zu Elektrolyten und Eisenstatus.

Die 10 wichtigsten Blutwerte einfach erklärt

Wer nach „die wichtigsten Blutwerte“ oder „Blutwerte erklärt“ sucht, möchte meist zuerst wissen, welche Werte im Alltag besonders relevant sind. Die folgende Übersicht erklärt die 10 wichtigsten Blutwerte so, dass ein Laborbefund schneller verständlich wird.

1) Hb / Hämoglobin

  • Was misst der Wert? Den roten Blutfarbstoff für den Sauerstofftransport.
  • Wann relevant? Bei Blutarmut, Blutverlust, Erschöpfung oder Leistungsknick.
  • Wichtig zu wissen: Hb wird immer zusammen mit Hkt, Ery, MCV und MCH beurteilt.

2) Leukozyten

  • Was misst der Wert? Die weißen Blutkörperchen der Immunabwehr.
  • Wann relevant? Bei Infekten, Entzündungen, Stressreaktionen oder Immunmustern.
  • Wichtig zu wissen: Erst das Differential macht die Einordnung oft präziser.

3) Thrombozyten

  • Was misst der Wert? Die Blutplättchen für die Blutstillung.
  • Wann relevant? Bei Blutungsneigung, Hämatomen oder Gerinnungsfragen.
  • Wichtig zu wissen: Kleine Abweichungen sind nicht automatisch gefährlich.

4) Erythrozyten

  • Was misst der Wert? Die roten Blutkörperchen.
  • Wann relevant? Bei Anämie, Sauerstofftransport und Verlaufskontrollen.
  • Wichtig zu wissen: Mit Hb und Hkt gemeinsam betrachten.

5) Hkt / Hämatokrit

  • Was misst der Wert? Den Anteil der Blutzellen am Blutvolumen.
  • Wann relevant? Bei Blutbildveränderungen, Flüssigkeitsmangel oder Verdünnungseffekten.
  • Wichtig zu wissen: Kein Einzelwert, sondern Teil des Musters.

6) MCV

  • Was misst der Wert? Die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen.
  • Wann relevant? Bei mikrozytärem oder makrozytärem Muster.
  • Wichtig zu wissen: Hilft stark bei der Anämie-Einordnung.

7) MCH

  • Was misst der Wert? Den Hämoglobingehalt pro roter Zelle.
  • Wann relevant? Gemeinsam mit MCV bei Blutarmut und Eisenmangel-Fragen.
  • Wichtig zu wissen: Nie isoliert interpretieren.

8) CRP

  • Was misst der Wert? Einen Entzündungsmarker.
  • Wann relevant? Bei Infekten, Entzündungen und Verlaufskontrollen.
  • Wichtig zu wissen: CRP gehört normalerweise nicht automatisch zum Blutbild.

9) Ferritin

  • Was misst der Wert? Die Eisenspeicher.
  • Wann relevant? Bei Müdigkeit, Haarausfall, Leistungsknick oder Eisenmangel-Verdacht.
  • Wichtig zu wissen: Oft aussagekräftiger als das Serumeisen allein.

10) Natrium / Kalium

  • Was misst der Wert? Wichtige Elektrolyte für Nerven, Muskeln und Herzfunktion.
  • Wann relevant? Bei Schwäche, Krämpfen, Herzstolpern, Schwindel oder Infusionen.
  • Wichtig zu wissen: Gehören nicht automatisch zum klassischen Blutbild.
Merksatz: Die wichtigsten Blutwerte sind nicht automatisch die höchsten oder niedrigsten Zahlen auf dem Laborzettel. Relevant wird ein Befund erst dann richtig, wenn Wert, Beschwerden, Begleitwerte und Verlauf zusammenpassen.

Blutwerte erklärt: was die wichtigsten Werte bedeuten

Wer nach „Blutwerte Bedeutung“, „Blutwerte erklärt“ oder „Blutwerte verstehen“ sucht, möchte meist keine komplizierte Laborsprache, sondern eine einfache Antwort: Was misst der Wert, wann ist er wichtig und was bedeutet er im Alltag?

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem bloßen Laborzettel und einer medizinisch sinnvollen Einordnung. Ein Laborbefund besteht nicht nur aus Zahlen und Pfeilen, sondern aus einem Gesamtmuster. Ein leicht erniedrigtes Hb kann harmlos sein oder zu Eisenmangel passen. Ein erhöhtes CRP kann eine akute Entzündung spiegeln. Auffällige Leukozyten können bei Infekt, Stress oder anderen Immunreaktionen vorkommen.

Deshalb erklärt diese Seite die wichtigsten Blutwerte bewusst in drei Ebenen: Was ist das? · Wann ist der Wert relevant? · Was bedeutet er alleine noch nicht? Genau das hilft Patientinnen und Patienten am meisten, wenn sie ihren Befund besser verstehen möchten.

Praktisch wichtig: Blutwerte lassen sich am besten dann verstehen, wenn man nicht nur auf „zu hoch“ oder „zu niedrig“ schaut, sondern auf die Kombination der Werte.

Kleines und großes Blutbild: was ist der Unterschied?

Das kleine Blutbild umfasst vor allem die klassischen Zellreihen: Hämoglobin (Hb), Hämatokrit (Hkt), Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten sowie Indizes wie MCV, MCH und MCHC.

Das große Blutbild bedeutet im Alltag meist: kleines Blutbild plus Differential. Dabei werden die weißen Zellen weiter aufgeschlüsselt, zum Beispiel in Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile.

Wichtig: CRP, Ferritin, Kalium, Natrium, Vitamin B12 oder Leberwerte sind in dieser Basisdiagnostik in der Regel nicht automatisch enthalten, sondern werden je nach Fragestellung zusätzlich angefordert.

Bereich Kleines Blutbild Großes Blutbild
Enthalten Hb, Hkt, Ery, Leuko, Thrombo, MCV, MCH, MCHC Kleines Blutbild + Differential
Geeignet für Basisdiagnostik, Müdigkeit, Infektverdacht, Verlauf Feinere Einordnung von Entzündungs- und Immunmustern
Nicht automatisch enthalten CRP, Ferritin, Elektrolyte, Vitamine CRP, Ferritin, Elektrolyte, Vitamine

Mehr zum praktischen Ablauf: Großes Blutbild in München

Laborwerte-Abkürzungen: die wichtigsten Kürzel sofort erklärt

Für alle, die einen Laborzettel schnell lesen möchten: Hier sind die wichtigsten Blutwerte, Laborwerte und Abkürzungen auf einen Blick.

Abkürzung Bedeutung Wofür wichtig? Typische Einordnung
Hb / HGB Hämoglobin Sauerstofftransport Wichtig bei Blutarmut, Blutverlust, Belastbarkeit
Hkt / HCT Hämatokrit Anteil der Blutzellen am Volumen Mit Hb und Ery gemeinsam beurteilen
Ery / RBC Erythrozyten Rote Blutkörperchen Relevant bei Anämie, O₂-Transport und Verlauf
Leuko / WBC Leukozyten Weiße Blutkörperchen Wichtig bei Infekten, Entzündung, Immunreaktionen
PLT / Thrombo Thrombozyten Blutstillung Relevant bei Hämatomen, Blutungen, Gerinnung
MCV Mittleres Zellvolumen Zellgröße Hilfreich bei mikro- oder makrozytärem Muster
MCH Hb pro Zelle „Farbgehalt“ Mit MCV wichtig für Anämie-Einordnung
MCHC Hb-Konzentration Zusatzparameter Nie isoliert interpretieren
CRP C-reaktives Protein Entzündungsmarker Zusätzlicher Wert, nicht Teil des Blutbilds
Na Natrium Elektrolyt Wasserhaushalt, Schwindel, Infusionen
K Kalium Elektrolyt Herz, Muskeln, Nerven
B12 Vitamin B12 Vitaminstatus Nervenfunktion, Blutbildung

Wichtige Blutwerte – Tabelle mit Abkürzungen, Normalwerten und Bedeutung

Diese große Tabelle erklärt häufige Blutwerte aus Blutbild, Entzündungsparametern, Elektrolyten, Eisenstoffwechsel, Vitaminen, Nieren- und Leberdiagnostik. Sie eignet sich ideal, wenn Sie Blutwerte verstehen oder einen Befund strukturiert nachschlagen möchten.

Große Tabelle wichtiger Blutwerte mit Abkürzungen, Normalwerten und Bedeutung
Große Tabelle häufiger Blutwerte – ideal zum schnellen Nachschlagen und Verstehen.

Tipp: Am Desktop mit STRG+F, am Smartphone über „Auf Seite suchen“ nach dem jeweiligen Kürzel suchen.

Abkürzung Laborwert Normalbereich (Orientierung) Bedeutung / typische Einordnung
HbHämoglobinm: 13,5–17,5 g/dL · w: 12,0–16,0 g/dLSauerstofftransport; wichtig bei Anämie, Blutverlust, Leistungsabfall
HktHämatokritm: 40–52 % · w: 37–47 %Anteil der Zellen am Blutvolumen; mit Hb und Ery zusammen beurteilen
Ery / RBCErythrozytenm: 4,5–5,9 T/L · w: 4,1–5,1 T/LRote Blutkörperchen; wichtig bei Blutarmut, O₂-Transport, Verlauf
Leuko / WBCLeukozyten4,0–10,0 G/LWeiße Blutkörperchen; relevant bei Infekten, Entzündung, Stressreaktionen
PLT / ThromboThrombozyten150–400 G/LBlutstillung und Gerinnung; wichtig bei Hämatomen oder Blutungsneigung
MCVMittleres Zellvolumen80–96 fLZellgröße; hilft bei mikrozytärem oder makrozytärem Muster
MCHMittlerer Hb-Gehalt27–33 pg„Farbgehalt“ pro Zelle; mit MCV zusammen relevant
MCHCHb-Konzentration32–36 g/dLZusatzparameter; nie isoliert interpretieren
RDWGrößenstreuung11,5–14,5 %Variabilität der Ery-Größe; kann auf Mischbilder hinweisen
MPVMittleres Plättchenvolumenca. 7–11 fLZusatzhinweis bei Plättchenkonstellationen
CRPC-reaktives Protein<0,5 mg/dLZusätzlicher Entzündungsmarker; nicht Teil des Blutbilds
BSGBlutsenkunglaborabhängigÄlterer Entzündungsparameter, meist ergänzend
NeutNeutrophile2,0–7,5 G/LUntergruppe der weißen Zellen; häufig relevant bei bakterieller Entzündung
LymphLymphozyten1,0–4,8 G/LUntergruppe der weißen Zellen; oft wichtig bei viralen Mustern
MonoMonozyten0,2–0,8 G/LRegeneration, chronische Aktivität, Gesamtbild entscheidend
EosEosinophile0–0,5 G/LZum Beispiel bei Allergie- oder Asthmakontext
BasoBasophile0–0,1 G/LMeist nur im Gesamtmuster relevant
FeEisenlaborabhängigMomentaufnahme; isoliert oft weniger aussagekräftig als Ferritin
FerritinFerritinca. 30–300 ng/mLEisenspeicher; wichtig bei Müdigkeit und Anämie-Abklärung
TransfTransferrinlaborabhängigTransportprotein im Eisenstoffwechsel
TSATTransferrinsättigungca. 16–45 %Hilft bei der Einordnung des Eisenstatus
B12Vitamin B12ca. 200–900 pg/mLWichtig für Blutbildung und Nervenfunktion
Folat / B9FolatlaborabhängigWichtig für Zellteilung und Blutbildung
Vit DVitamin DlaborabhängigKnochenstoffwechsel, Immunsystem, Gesamtbild relevant
NaNatrium135–145 mmol/LWasserhaushalt, Schwindel, Müdigkeit, Infusionen
KKalium3,5–5,1 mmol/LHerz-, Nerven- und Muskelfunktion
CaCalcium2,1–2,6 mmol/LKnochen, Muskeln, Nervenleitung
MgMagnesium0,7–1,1 mmol/LMuskeln, Nerven, Krämpfe, Rhythmus
PPhosphatlaborabhängigKnochen- und Energiestoffwechsel
GluGlukosenüchtern ca. 70–100 mg/dLBlutzucker; oft nüchtern relevant
HbA1cLangzeitblutzuckerlaborabhängigMittlere Glukosebelastung über Wochen
InsInsulinlaborabhängigZusatzwert bei Stoffwechsel- und Insulinfragen
KreaKreatininca. 0,7–1,3 mg/dLNierenfunktion
eGFRGeschätzte FiltrationsratelaborabhängigWichtiger Nierenfunktionswert
HarnHarnstoffca. 17–43 mg/dLEiweißstoffwechsel, Nierenkontext
HarnsHarnsäurelaborabhängigZum Beispiel bei Gicht-Kontext relevant
ALT / GPTLeberenzymlaborabhängigLeberzellschädigung / Leberbelastung
AST / GOTLeber-/MuskelenzymlaborabhängigLeber und Muskulatur im Kontext
GGTGamma-GTlaborabhängigLeber- und Gallengangskontext
APAlkalische PhosphataselaborabhängigLeber, Galle, Knochen
BiliBilirubinlaborabhängigAbbauprodukt des Hb; Leber- und Gallenkontext
TSHThyreoidea-stimulierendes Hormonca. 0,4–4,0 mU/LSchilddrüsenfunktion
fT3Freies T3laborabhängigSchilddrüsenhormon, ergänzend
fT4Freies T4laborabhängigSchilddrüsenhormon, ergänzend
AlbuminAlbuminlaborabhängigEiweißstatus, Leber, Entzündung, Flüssigkeitshaushalt
Ges-EiweißGesamteiweißlaborabhängigOrientierung für Eiweißhaushalt
LDHLactatdehydrogenaselaborabhängigUnspezifischer Zellschadenmarker

Passende Vertiefungen: CRP Kalium Ferritin / Eisen Erythrozyten Leukozyten Thrombozyten Vitamin B12 Natrium

Typische Konstellationen: so wird ein Befund hausärztlich eingeordnet

1) Müdigkeit und Leistungsknick

Häufig schaut man hier zuerst auf Hb, Erythrozyten, Hkt, MCV und MCH. Je nach Muster können dann Ferritin, Eisen, Vitamin B12 oder Folat sinnvoll sein.

2) Infekt oder Entzündung

Eine auffällige Konstellation ergibt sich oft aus Leukozyten plus Differential. Zusätzlich wird häufig CRP ergänzt, um die Entzündungsdynamik besser einzuordnen.

Vertiefung: CRP Blutwert

3) Muskelbeschwerden, Schwäche oder Herzstolpern

Dann sind oft Elektrolyte wie Kalium und Natrium wichtig – Werte, die nicht zum Blutbild gehören, aber in der Praxis sehr häufig mitgedacht werden.

Passende Seiten: Kalium · Natrium

4) Hämatome oder Blutungsneigung

Dann richtet sich der Blick häufig auf die Thrombozyten und je nach Situation auf weitere Gerinnungs- oder Verlaufskontrollen.

Mehr dazu: Thrombozyten und Hämatome

↑ / ↓ im Laborzettel: was bedeutet das wirklich?

bedeutet: über dem Referenzbereich, : darunter. Das ist ein Hinweis – aber noch keine Diagnose. Kleine Abweichungen sind häufig harmlos. Relevant sind vor allem Ausmaß, Beschwerden, Verlauf und ein stimmiges Gesamtmuster.

Die 5 wichtigsten Fragen zur Einordnung

  1. Wie weit ist der Wert außerhalb des Referenzbereichs?
  2. Gibt es Symptome, die dazu passen?
  3. Ist der Befund neu oder schon länger bekannt?
  4. Gibt es mehrere Parameter, die gemeinsam ein Muster ergeben?
  5. Gibt es Einflussfaktoren wie Infekt, Medikamente, Stress oder Flüssigkeitsmangel?
Merksatz: Häufig ist nicht der einzelne leichte Ausreißer entscheidend, sondern die Kombination mehrerer Befunde.

Differential: was beim großen Blutbild zusätzlich aufgeschlüsselt wird

Das Differential unterteilt die weißen Zellen weiter: Neutrophile, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile und Basophile. Dadurch lassen sich Infekt-, Entzündungs- und Immunmuster feiner einordnen.

Zelltyp Typische Einordnung
NeutrophileHäufig relevant bei bakterieller Entzündung oder Stressreaktion
LymphozytenOft wichtig bei viralen Mustern und Immunaktivierung
MonozytenHinweis auf Regeneration oder chronische Entzündungsprozesse
EosinophileZum Beispiel bei Allergie, Asthma oder seltener parasitärem Kontext
BasophileMeist nur im Gesamtbild relevant

Übersicht: PubMed – Interpretation of the complete blood count and differential

Differential mit Leukozyten-Untergruppen verständlich erklärt
Differential: Untergruppen der weißen Zellen helfen bei der feineren Einordnung.

Wichtige Blutwerte im Überblick: vertiefende Seiten zu häufigen Befunden

Wenn Sie einzelne Werte noch genauer verstehen möchten, finden Sie hier die wichtigsten Vertiefungen. So wird aus der zentralen Übersicht eine saubere Themenstruktur für Blutwerte, Laborwerte, Bedeutung und Einordnung.

Warum dieser Aufbau hilft: Die Seite erklärt zunächst die wichtigsten Blutwerte direkt und führt erst danach in die passenden Einzelseiten. So bleiben Erklär-Intent und Hub-Stärke sauber kombiniert.

Wann sind auffällige Blutwerte ein Warnsignal?

Bitte zeitnah ärztlich abklären

  • Atemnot, Brustschmerz oder deutliche Leistungseinbuße
  • Blutungen, Petechien oder ausgeprägte Hämatomneigung
  • Anhaltendes Fieber oder deutlich schlechter Allgemeinzustand
  • Deutlich außerhalb liegende Werte
  • Dynamische Verschlechterung im Verlauf oder unplausibles Muster
Viele leichte Abweichungen sind harmlos – aber Warnzeichen gehören medizinisch eingeordnet.

Kosten, Krankenkasse und „nüchtern?“ – kurz beantwortet

Übernimmt die Krankenkasse die Basisdiagnostik?

Bei medizinischer Indikation wird die Standardlaboruntersuchung in der Regel übernommen. Zusätzliche Spezialwerte wie bestimmte Mikronährstoffe können je nach Fragestellung Privatleistungen sein.

Muss ich dafür nüchtern sein?

Für das Blutbild meist nicht. Nüchtern relevant wird es eher bei Zusatzparametern wie Glukose oder Blutfetten.

Wie oft sollte man kontrollieren?

Das hängt von Beschwerden, Vorerkrankungen, Vorbefunden und Verlauf ab. Akute Auffälligkeiten werden oft kurzfristiger kontrolliert, stabile Situationen eher im Rahmen von Check-ups.

Übersicht: Check-up beim Hausarzt

FAQ zu Blutbild, Blutwerten und Laborbefund

Was bedeutet BB im Laborbefund?
BB ist die Abkürzung für Blutbild. Gemeint sind meist Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und typische Indizes wie MCV und MCH.
Was ist der Unterschied zwischen Blutbild und Blutwerten?
Mit Blutbild ist meist die klassische Basisdiagnostik gemeint. Blutwerte ist der weitere Begriff und umfasst zusätzlich zum Beispiel CRP, Elektrolyte, Vitamine, Eisenstatus, Nieren- oder Leberwerte.
Wie kann man Blutwerte einfach erklärt bekommen?
Am besten werden Blutwerte nicht isoliert, sondern im Zusammenhang aus Einzelwert, Referenzbereich, Beschwerden und Verlauf erklärt. Genau darauf kommt es bei der Einordnung eines Laborbefunds an.
Welche Blutwerte sind die wichtigsten?
Häufig besonders wichtig sind Hb, Hämatokrit, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, MCV und MCH sowie je nach Fragestellung CRP, Ferritin, Natrium, Kalium, Vitamin B12 oder Schilddrüsenwerte.
Was ist der Unterschied zwischen kleinem und großem Blutbild?
Das große Blutbild bedeutet im Alltag meist: kleines Blutbild plus Differential. Zusätzliche Werte wie CRP, Ferritin, Kalium oder Vitamin B12 sind normalerweise nicht automatisch enthalten.
Ist CRP Teil des großen Blutbilds?
In der Regel nein. CRP ist ein zusätzlicher Entzündungsmarker und wird separat bestimmt.
Ist Kalium Teil des Blutbilds?
Ebenfalls meist nein. Kalium gehört zu den Elektrolyten und wird normalerweise zusätzlich angefordert.
Welche Werte sind bei Müdigkeit besonders wichtig?
Häufig schaut man auf Hb, Hkt, Erythrozyten, MCV und MCH sowie je nach Fragestellung auf Ferritin, Eisen, Vitamin B12 und Folat.
Was bedeuten leicht erhöhte oder erniedrigte Blutwerte?
Kleine Abweichungen sind nicht automatisch gefährlich. Entscheidend sind Ausmaß, Beschwerden, Begleitwerte und die Frage, ob sich ein sinnvolles Gesamtmuster ergibt.
Muss ich für ein Blutbild nüchtern sein?
Für das Blutbild meist nicht. Nüchtern hängt eher von zusätzlichen Parametern wie Glukose oder Blutfetten ab.

Blutwerte richtig einordnen lassen

Blutwerte in der Hausarztpraxis verständlich besprechen
Wichtig sind nicht nur einzelne Zahlen, sondern Muster, Beschwerden und Verlauf.

Gerade wenn mehrere Werte leicht auffällig sind, ist eine gute hausärztliche Einordnung sinnvoll: Nicht jeder Ausreißer ist krankhaft – aber Muster, Beschwerden und Verlauf können entscheidend sein.

Weiterführende Seiten: CRP Blutwert · Kalium · Eisenmangel · Erythrozyten zu niedrig · Leukozyten

Für Ablauf, Termin und Labor in der Praxis: Großes Blutbild in München

Für Patientinnen und Patienten aus München-Neuhausen ist die Befundbesprechung bei uns am Romanplatz oft gut planbar.

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